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Didier Ya Konan erzielte gegen
Hoffenheim bereits seinen 12. Saisontreffer
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Hannover/Hoffenheim.
Dank eines starken Comebacks von Didier Ya Konan hat sich
Hannover 96 für den 0:4-Ausrutscher am vergangenen Wochenende
beim 1. FC Köln rehabilitiert und seine Ambitionen auf den
Einzug in die Champions League unterstrichen. Der in den
vergangenen drei Wochen verletzte Publikumsliebling erzielte
beim 2:0 (1:0) gegen 1899 Hoffenheim den Führungstreffer (38.)
und leitete auch das zweite Tor durch Mohammed Abdellaoue (53. )
maßgeblich mit ein. Durch den vierten Heimsieg in Folge
festigten die Niedersachsen den dritten Tabellenplatz.
Vereinsrekord für 96
Mit nun 50 Punkten auf dem Konto hat Hannover zudem das bisher
formulierte Saisonziel bereits sieben Runden vor Schluss
erreicht und einen Vereinsrekord aufgestellt. Hoffenheim konnte
den Schwung vom 1:0-Sieg in der Vorwoche gegen Spitzenreiter
Borussia Dortmund hingegen nicht mitnehmen und dümpelt nach der
dritten Auswärtsniederlage nacheinander weiter im Niemandsland
des Klassements.
Hoffenheim beginnt stark
Vor 47.200 Zuschauern in der AWD-Arena neutralisierten sich
beide Mannschaften im ersten Durchgang über weite Strecken. Die
Platzherren hatten gegen die gut gestaffelten Kraichgauer große
Mühe, ihr temporeiches Angriffsspiel umzusetzen. Ohne den
angeschlagenen Offensivallrounder Jan Schlaudraff
(Magenprobleme) häuften sich immer wieder Ungenauigkeiten im
Passspiel und Unkonzentriertheiten im Aufbau. So kam der Ball
zunächst fast ausschließlich bei Fernschüssen und
Standardsituationen in Richtung des Gäste-Tores. |
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Ya Konan eiskalt
Sieben Minuten vor der Pause schlugen die Niedersachsen dann
aber eiskalt zu. Über Konstantin Rausch und Manuel Schmiedebach
kam der Ball zu Ya Konan und der Ivorer traf aus spitzem Winkel
ins kurze Eck. Für den von einer Knieblessur genesenen Angreifer
war es bereits der zwölfte Saisontreffer.
Den Gästen fehlt Durchschlagskraft
Dabei hatten die Hoffenheimer im ersten Durchgang zumindest in
der Defensive gut dagegengehalten. Im Spiel nach vorn fehlte es
den Gästen jedoch an der nötigen Durchschlagskraft. Große Gefahr
für Hannovers Hintermannschaft, aus der Christian Schulz und
Karim Haggui offenbar kurz vor der Verlängerung ihrer zum
Saisonende auslaufenden Verträge stehen, entstand aus den
1899-Attacken kaum einmal. Einem Treffer am nächsten kam noch
Ryan Babel, der mit einem Distanzschuss keinen Erfolg hatte
(27.). Ansonsten blieb 96-Keeper Florian Fromlowitz, der den
verletzten Ron-Robert Zieler vertrat, weitestgehend ungeprüft.
Abdellaoue legt nach
Schon kurz nach dem Seitenwechsel hätte Ya Konan für Hannover
weiter erhöhen können. Der Afrikaner traf jedoch nur das
Lattenkreuz des Hoffenheimer Tores (48.). Fünf Minuten später
zeigte sich Abdellaoue zielsicherer. Ya Konan setzte Lars
Stindel auf dem rechten Flügel in Szene, der Mittelfelspieler
flankte in die Mitte und Abdellaoue erzielte seinen achten
Treffer in dieser Spielzeit. Hoffenheim fand im Anschluss keine
Antwort mehr. Ein Fernschuss von David Alaba stellte Fromlowitz
vor keine Probleme (64.).
Standing Ovations für Ya Konan
Bei den Platzherren ragten die Torschützen Ya Konan, der bei
seiner Auswechslung in der 80. Minute mit Standing Ovations
verabschiedet wurde, und Abdellaoue heraus. Im 1899-Trikot waren
Sebastian Rudy und Alaba noch die Besten. |