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Elkin Soto (u.) spielt seit 2007
beim FSV Mainz 05
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Sinsheim/Hoffenheim.
Der FSV Mainz 05 ist auf den Erfolgspfad zurückgekehrt: Die
Überraschungsmannschaft der Hinserie gewann mit 2:1 (1:0) bei
1899 Hoffenheim und untermauerte ihre Ambitionen auf einen
Europacupplatz. Mittelfeldspieler Andreas Ivanschitz (23.) und
Elkin Soto (86.) besiegelten den erst zweiten Sieg nach der
Winterpause, dem vier Niederlagen (ein Unentschieden)
gegenüberstehen. Der Ex-Münchner David Alaba (83.) hatte
zwischenzeitlich für das 1:1 der Kraichgauer gesorgt. Die
Hoffenheimer, die weiter auf ihren ersten Punktgewinn in einem
Bundesligaduell mit dem FSV warten müssen, treten im
Tabellenmittelfeld weiter auf der Stelle. Den
Unentschieden-Spezialisten aus dem Kraichgau gelangen in den
vergangenen elf Spielen gerade einmal zwei Siege.
Hoffenheim kommt schlecht ins Spiel
Vor 30.000 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim
fanden die Hoffenheimer kein Mittel gegen die aggressiv
agierende Deckung der Gäste und ernteten bereits zur Halbzeit
Pfiffe ihrer Fans. Die Mainzer hielten eine Woche nach der
1:3-Heimpleite gegen Bayern München an ihrem offensiven Stil
fest und waren spielerisch überlegen.
Polanski trifft den Pfosten
Zunächst traf Eugen Polanski (21.) den Pfosten. Doch nur zwei
Minuten später sorgte Spielmacher Ivanschitz mit seinem zweiten
Saisontreffer für die verdiente Führung. Der Österreicher nutzte
die Verunsicherung in der Hoffenheimer Deckung und schoss aus 13
Metern flach ein. In der Abwehr konnte sich der FSV auf seinen
Keeper Heinz Müller verlassen. Der 32-Jährige reagierte zunächst
bei einer Doppelchance von Ryan Babel und Boris Vukcevic
glänzend (29.). |
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"Haben Moral bewiesen"
"Das Führungstor hat mich riesig gefreut, denn das Spiel war
sehr wichtig für uns", freute sich Andreas Ivanschitz über
seinen Treffer: "Die Mannschaft hat heute Moral bewiesen und war
sofort präsent. Heute war es ein Schritt nach oben." Fünf Minute
vor dem Halbzeitpfiff parierte Müller einen Schuss von Vedad
Ibisevic aus kürzester Distanz mit Bravour.
Tuchel nimmt Änderungen vor
FSV-Trainer Thomas Tuchel hatte seine Mannschaft im Vergleich
zur Niederlage gegen die Bayern gleich auf vier Positionen
umgestellt. Unter anderem rückte Nico Bungert für Radoslav
Zabavnik in die Abwehrkette. Im Mittelfeld erhielten Ivanschitz
und Malik Fathi eine neue Chance - und nutzten diese.
Nationalspieler Lewis Holtby saß wie auch gegen die Bayern zu
Beginn erneut nur auf der Bank. Hoffenheims Coach Marco
Pezzaiuoli reagierte auf die schwache erste Hälfte und ersetzte
Vukcevic durch Gylfi Sigurdsson. Doch viel ideenreicher wurde
das 1899-Angriffsspiel durch den Isländer nicht. Vielmehr
agierten die Hausherren mit langen Bällen.
Mainz kontert erfolgreich
Die zwingenderen Möglichkeiten hatten die jetzt vermehrt auf
Konter lauernden Mainzer. Allerdings war Keeper Tom Starke auf
dem Posten, als er binnen weniger Sekunden gegen Fathi und
Bungert die Oberhand behielt (57.). Bei den enttäuschenden
Hoffenheimern, in deren Reihen Matthias Jaissle in der
Innenverteidigung Isaac Vorsah (Knöchelverletzung) vertrat,
konnten Starke und Alaba überzeugen. Christian Fuchs sowie Fathi
verdienten sich bei Mainz gute Noten. |