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Chinedu
Obasi hat es in dieser Saison besonders schlimm erwischt.
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Sinsheim.
Was hätte
Hoffenheim nicht für einen super Sturm - heißt es jedes Jahr zur
Rückrunde. Wenn, ja wenn dieser Obasi endlich fit wäre. Noch
keine Saison hat der nigerianische Stürmer bei der TSG
durchgespielt. Sein persönlicher Rekord: 27 Spiele in der
Aufstiegssaison der TSG vor vier Jahren. Danach warfen ihn
Verletzungen immer wieder zurück.
In diesem Jahr hat es den Stürmer sogar ganz schlimm erwischt.
Vier Bundesligaspiele stehen in der aktuellen Saison zu Buche.
Nach seinem Haarriss im Schienbein, der sich entzündete, musste
die wunde Stelle im Dezember operativ entfernt werden. Im Moment
läuft Obasi. Den größten Teil seiner Reha verbringt der Stürmer
in Zuzenhausen. Die TSG hat eigens für ihn ein Laufband nach
Zuzenhausen geordert. "Es ist das gleiche Gerät, wie bei Michael
Ballack", erklärt Marco Pezzaiuoli.
Mit diesem speziellen Laufband kann das Körpergewicht des
Spielers systematisch verringert werden. Das ist nötig, weil
Obasi die Belastung einer normalen Laufeinheit noch nicht
aushalten würde. "Im Moment läuft er bei 60 Prozent seines
Körpergewichts", ist der letzte Stand den Pezzaiuoli bekannt
gab. An ein normales Aufbauprogramm, oder gar
Mannschaftstraining ist also noch nicht zu denken! Das ist
Besorgnis erregend. Ein Comeback von Obasi noch in dieser Saison
wirkt unwahrscheinlich. Auch Pezzaiuoli will sich nicht konkret
äußern: "Wir sollten dem Spieler Zeit geben und keinen Druck
aufbauen." Immerhin: Michael Ballack feierte vergangene Woche
sein Comeback in Leverkusens Startelf.
Vielleicht gelingt Obasi die Genesung in dieser Saison auch
noch. Denn was hätten sie nicht für einen super Sturm, die
Hoffenheimer... |