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Hoffenheim.
Bundesligist 1899 Hoffenheim
hofft weiter auf die Verpflichtung des niederländischen
Nationalstürmers Ryan Babel als Ersatz für Demba Ba. "Wir haben
Alternativen, aber für uns ist Babel der Spieler, den wir
wollen", sagte 1899-Manager Ernst Tanner dem
Sport-Informations-Dienst (SID), äußerte dabei jedoch auch
Skepsis: "Wir stehen in Konkurrenz zu Ajax Amsterdam, und das
ist nicht so einfach."
Der 24 Jahre alte Babel, der sich am Montag eine Geldstrafe des
englischen Verbandes FA wegen Schiedsrichter-Beleidigung
eingehandelt hat, soll für rund sieben Millionen Euro vom
Rekordmeister FC Liverpool nach Hoffenheim kommen. Babel selbst
liebäugelt aber offenbar eher mit einer Rückkehr zu seinem
Heimatklub Amsterdam in die niederländische Ehrendivision.
In Bezug auf Ba geht Tanner nach wie vor von einem Verkauf des
Senegalesen nach England aus. Es gebe vier, fünf Interessenten.
"Bis zum 31. Januar haben wir ja noch ein paar Tage Zeit", sagte
Tanner. Als ein Kandidat gilt West Ham United. Bei Stoke City
war Ba durch den Medizincheck gefallen. Hoffenheim hofft auf
einen Erlös von sieben Millionen Euro.
Rangnick stellt sich vor Ba
Hoffenheims Ex-Trainer Ralf Rangnick nahm Ba, der dem
Trainingslager Hoffenheims ferngeblieben war und sich somit ins
Abseits gestellt hatte, etwas in Schutz. "Das Bild, das von
Demba gezeichnet wird - der Prototyp des modernen Söldners -
kann ich mit Blick auf die Zusammenarbeit in den vergangenen
dreieinhalb Jahren nicht bestätigen", sagte Rangnick im
Interview mit dem Magazin "11 Freunde".
Für Unruhe sorgt in Hoffenheim zudem Ex-Spieler Maicosuel.
Dessen Klub Botafogo Rio de Janeiro hat bislang die letzte
fällige Rate von einer Million Euro nicht an die Kraichgauer
überwiesen. "Sie werden das Geld überweisen", sagte Tanner und
ergänzte: "Wenn nicht, fällt das Spielrecht wieder an uns
zurück. Dann werden wir ihn eben wieder aufbauen. Für ihn gibt
es ganz sicher immer einen Markt." Zurzeit laboriert der
Brasilianer, der im vergangenen Sommer für etwa 4,5 Millionen
Euro in seine Heimat zurückgekehrt war, allerdings an einem
Kreuzbandriss.
Eine gute Nachricht gab es aber im Fall Firmino. Die noch
ausstehende Freigabe für den Youngster vom brasilianischen
Verband traf am Donnerstag ein, womit Firmino ab sofort
spielberechtigt ist. Der Mittelfeldspieler war in der
Winterpause vom Zweitligisten Figueirense Futebol Clube zu 1899
gekommen. |