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Andreas Beck (l.) wechselte
2008 von Stuttgart nach Hoffenheim
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Sinsheim/Hoffenheim.
Der 1. FC Nürnberg hat kurz vor
dem Hinrundenende seinen freien Fall gestoppt: Das Team von
Trainer Dieter Hecking kam bei Europacup-Aspirant 1899
Hoffenheim zu einem am Ende glücklichen 1:1 (0:0), nachdem es
zuvor vier Ligaspiele in Folge verloren hatte. Den
Ausgleichstreffer für die Gäste erzielte der eingewechselte
Christian Eigler in der 87. Minute. Die Gastgeber waren durch
Marvin Compper in der 55. Minute in Führung gegangen und warten
seit drei Runden auf einen Sieg.
Nürnberg verunsichert
Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften
Rhein-Neckar-Arena zeigten sich die Nürnberger nach zuletzt vier
Niederlagen in Folge mit 1:11 Toren vor allem im ersten
Abschnitt stark verunsichert. Trotz der Hereinnahme von
Kreativspieler Mehmet Ekici fehlte es den Gästen zunächst an
Spielwitz und Torgefährlichkeit. So war die Hecking-Elf den
Kraichgauern im ersten Durchgang in allen Belangen unterlegen,
ohne dabei aber zunächst in Rückstand zu geraten.
Ibisevic erneut schwach
Denn die spielbestimmende Hoffenheimer Mannschaft war nach
zuweilen guten Kombinationen im Strafraum der Nürnberger mit
ihrem Latein am Ende und stellte nach 30 Minuten ihre
Offensivbemühungen zunächst ein. Der erste Schussversuch von
Torjäger Demba Ba flog deutlich über das Tor der Franken (5.).
Sechs Minuten später rettete dann FCN-Verteidiger Juri Judt nach
einem Kopfball Bas auf der Torlinie. Zudem vertändelte der
einmal mehr schwache 1899-Angreifer Vedad Ibisevic den Ball bei
einer guten Möglichkeit im Nürnberger Strafraum (26.). Die Gäste
konzentrierten zunächst auf die Defensivarbeit. Erst in der 41.
Minute hatte Dominic Maroh die erste Chance. |
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Compper trifft
Nach dem Seitenwechsel hatten erneut die Hoffenheimer die erste
Chance, doch ein Schuss von Sejad Salihovic wurde gerade noch
rechtzeitig abgefälscht (54.). Die darauffolgende Ecke von
Salihovic führte eine Minute später dann zum 1:0 durch Compper.
Der eingewechselte Peniel Mlapa scheiterte zudem für die nun
immer deutlicher überlegenen Hoffenheimer in der 60. Minute nur
knapp mit einem Schuss von der Strafraumgrenze.
Gustavo als Vorsah-Ersatz
Wegen des Ausfalls von Isaac Vorsah (Rotsperre) musste
Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick sogar Mittelfeldspieler Luiz
Gustavo zum Innenverteidiger umfunktionieren. Der Brasilianer
Gustavo, der sich einbürgern lassen und für die deutsche
Nationalmannschaft spielen will, zeigte auch in der Defensive
seine Stärke. Den freien Platz im Mittelfeld übernahm der
Isländer Gylfi Sigurdsson, der in der ersten Halbzeit bei
einigen Freistößen unkonzentriert wirkte und im zweiten
Durchgang mit einem sehenswerten Schuss das 2:0 knapp verfehlte
(71.). Beste Spieler bei Hoffenheim waren Gustavo und Boris
Vukcevic. Beim Club gefielen mit Abstrichen Kapitän Andreas Wolf
und Ekici, der den Ausgleich mit einem feinen Pass auf Eigler
mustergültig eingeleitet hatte. |