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Torwart Tom
Starke (r.) hielt für Hoffenheim einen Strafstoß der Dortmunder.
Bild-Quelle:
bundesliga.de |
Dortmund/Hoffenheim.
Der Ärger über den späten Gegentreffer in
Dortmund verraucht in Hoffenheim nur langsam. Dabei gibt es
genug Grund zur Zufriedenheit: 1899 weiß trotz Verletzungssorgen
zu überzeugen - und will das auch im DFB-Pokal gegen den FC
Ingolstadt
(Mi., ab 18:45 Uhr im Live-Ticker)
fortsetzen.
Das größte Lob nach dem 1:1-Remis beim BVB kam vom Gegner:
"Hoffenheim war die absolut beste Mannschaft, gegen die wir in
dieser Saison bislang gespielt haben", zollte Dortmunds Trainer
Jürgen Klopp der Leistung der Kraichgauer Respekt.
Ausgleich fällt in der Nachspielzeit
Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit hatte 1899 nach
einem Freistoß noch den Ausgleich hinnehmen müssen. Das fühlte
sich nicht nur für Tom Starke zunächst "an wie eine
0:5-Niederlage. Die Stimmung ist am Boden. Ärgerlich wäre dafür
ein viel zu milder Ausdruck". Doch der Keeper gab noch in
Dortmund die Richtung vor: "Mit ein wenig Abstand können wir
diesen Punktgewinn genießen und stolz auf uns sein."
Eine breite Brust kann Hoffenheim dabei nicht nur aus der
Tatsache ziehen, sich mit 15 Punkten aus neun Spielen im oberen
Tabellendrittel festgesetzt zu haben. Vielmehr präsentierte sich
die Elf von Ralf Rangnick beim BVB spielerisch und technisch
stark, bot eine offensiv gute und defensiv überzeugende
Leistung, die auf einen gehörigen Lernprozess schließen lässt.
"Wir haben von Anfang an umgesetzt, was wir uns vorgenommen
haben. Wir haben sehr gut gestanden und kaum etwas anbrennen
lassen", lobte Starke seine Vorderleute.
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