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"Es wird eine schwere Aufgabe"
Zwölf Mal hat Felix Magath auf dem Transfermarkt zugeschlagen, hat dabei
Topspieler wie Klaas-Jan Huntelaar, Raul und Jurado von Atlético Madrid
in die Bundesliga geholt. Viel individuelle Klasse - ob die Stars auch
harmonieren, muss sich erst noch zeigen. Genau da sieht 1899-Coach
Rangnick einen Vorteil für seine Elf. "Die Ausgangsposition ist
reizvoll. Schalke hat sich mit bekannten, erfahrenen Spielern verstärkt,
wir mit drei jungen Spielern. Unser Vorteil ist, dass das Team schon
zusammengewachsen und eingespielt ist. Es wird eine schwere Aufgabe,
aber wir freuen uns darauf."
Personell kann Rangnick aus dem Vollen schöpfen. Die Nationalspieler
Vedad Ibisevic, Josip Simunic, Neuzugang Gylfi Sigurdsson, Sebastian
Rudy, Boris Vukcevic, Prince Tagoe und Isaac Vorsah sind ohne Blessuren
in den Kraichgau zurückgekehrt. Auch Peniel Mlapa, der sich bei der U21
eine kleinere Wadenverletzung zugezogen hat, steht für die Partie gegen
Schalke wieder zur Verfügung.
Zum dritten Mal mit der gleichen Besetzung?
Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Marvin
Compper. Der Außenverteidiger ist im Training umgeknickt, Rangnick
zweifelt zwei Tage vor dem Spiel aber nicht an seiner Teilnahme. "Für
Freitag sieht es gut aus. Auch Mlapa hat wieder trainiert.
Kadertechnisch haben wir also die gleichen Voraussetzungen wie gegen St.
Pauli", so der Coach.
Dass Rangnick seine Elf unverändert ins dritte Punktspiel schicken kann,
ist ein großer Pluspunkt, wie der Trainer selbst bestätigt: "Bis jetzt
geht es in die richtige Richtung. Wir haben uns kontinuierlich
gesteigert. Wenn wir es schaffen, an unsere Leistung anzuknüpfen und
noch ein paar Prozent draufsetzen, können wir Schalke schlagen."
Ba spielt gegen sein Vorbild
Demba Ba freut sich besonders auf die Begegnung mit Raul. "Die Karriere
von Raul ist vorbildlich. Wie viele Tore er in seiner Karriere gemacht
hat und wie er sich im Strafraum bewegt, ist toll", sagt der 25-Jährige,
betont aber: "Er ist nur bis Freitagabend 20 Uhr mein Vorbild." Dann
will Ba seinem Stürmerkollegen zeigen, auf welcher Seite die Tore
fallen. Große Namen kommen in die Rhein-Neckar-Arena, verstecken will
sich die Heimelf aber auf keinen Fall.
"Der Respekt vor dem Schalker Staraufgebot ist genauso groß wie vor den
Spielern von St. Pauli. Wir spielen gegen elf gute Spieler, egal, wer
vor uns steht. Auf dem Platz gilt nur: 11 Männer gegen 11 Männer",
erklärt Ba. |