
Vedad Ibisevic
erzielte in der vergangenen Saison zwölf Tore
Foto: bundesliga.de |
Bammental/Hoffenheim. Bundesligist 1899 Hoffenheim hat das
erste Testspiel der Saison 2010/11 beim FC Bammental
standesgemäß mit 8:0 gewonnen. Vedad Ibisevic und Kai Herdling
waren jeweils mit einem Doppelpack erfolgreich. Die 1.500
Zuschauer im Stadion an der Schwimmbadstraße sahen ein erstes
Schaulaufen der Bundesliga-Profis vor dem Start der Bundesliga
Ende August. Wie schon in den vergangenen zwei Wochen hatte Ralf
Rangnick einen überschaubaren Kader zur Verfügung.
Mlapa
trifft
Die verletzten Demba Ba, Tobias Weis, Matthias Jaissle, Andreas
Ibertsberger, Franco Zuculini und Carlos Eduardo sowie die
WM-Fahrer Chinedu Obasi, Isaac Vorsah und Prince Tagoe standen
nicht zur Verfügung. Aufgrund der Ausfälle musste Rangnick auf
den Aufstiegskader der U23 zurückgreifen, um den 22 Mann starken
Kader zu komplettieren.
Erstmals konnten die Fans auch die Neuzugänge Tom Starke und
Peniel Mlapa aus nächster Nähe begutachten. Der Neuzugang vom
TSV 1860 München machte auch sogleich von sich Reden, als er in
der 7. Minute einen Distanzschuss aus 25 Meter Entfernung im Tor
der Gastgeber versenkte.
Kurze Zeit später netzte auch Sturmpartner Vedad Ibisevic
erstmals ein. Schön freigespielt von Mlapa ließ der Bosnier noch
einen Gegenspieler stehen und schlenzte das Leder gekonnt in die
Maschen (15.). Ibisevic war es auch, der drei Minuten später
einen Steilpass von Boris Vukcevic erlief und zum 3:0 traf
(18.).
"Wichtig, um den Rhythmus zu finden"
Vorbereiter Boris Vukcevic traf in der 26. Minute im Anschluss
an eine Ecke das 4:0. Einen gab es noch in Halbzeit eins: Ein
Pass von Ibisevic auf Salihovic führte in der 29. Minute zum
5:0. Nach der Pause sahen die Zuschauer eine ausgewechselte
Hoffenheimer Mannschaft. Ralf Rangnick tauschte die komplette
Elf aus und schickte eine durch Spieler aus dem Aufstiegskader
der U23 verstärkte Mannschaft ins Rennen.
Das Innenverteidigerduo Compper und Simunic hatte einen ruhigen
Abend, denn die Angreifer aus Hoffenheims U23 sorgten für
ordentlich Wirbel. Bereits vier Minuten nach Wiederbeginn
schraubte Adam Jabiri das Ergebnis mit einem schönen Lupfer auf
6:0. Sturmpartner Kai Herdling war mit zwei Standardsituationen
erfolgreich. Zunächst schlenzte er einen Freistoß gekonnt ins
Eck (57), ehe er einen an Christoph Hemlein verschuldeten
Foulelfmeter sicher verwandelte (72.).
Zahlreiche Chancen blieben in der Folge noch ungenutzt, so dass
es am Ende beim 8:0 für 1899 blieb. "Mit der ersten halben
Stunde bin ich sehr zufrieden. Nach der Pause war unser Spiel
nicht mehr ganz so flüssig. Doch auch diese Spiele sind wichtig,
um den Rhythmus zu finden. Um Rückschlüsse zu ziehen, ist es
aber wahrlich noch zu früh", resümiert Ralf Rangnick. |