Hoffenheim.
Ralf Rangnick bleibt weiterhin Cheftrainer
von 1899 Hoffenheim. Sein Vertrag, der eine
Laufzeit bis 30. Juni 2011 hat, wird
vorzeitig um ein Jahr bis zum 30. Juni 2012
verlängert. Darauf verständigten sich
Rangnick und die TSG am Donnerstag (13.
Mai). Außerdem präsentierte der Verein einen
Nachfolger für Manager Jan Schindelmeiser,
der 1899 zum Saisonende verlässt.
"Wir freuen uns sehr, dass Ralf Rangnick
seine bislang so erfolgreiche Arbeit in
Hoffenheim fortsetzen wird. Vor dem
Hintergrund des Umbruchs in
Schlüsselpositionen unseres Vereins war es
außerordentlich wichtig, dass wir gemeinsam
mit Ralf Rangnick die weitere Zukunft
gestalten können. Ich bin absolut überzeugt
davon, dass wir mit Ralf Rangnick in der
Erfolgsspur bleiben werden", sagte Dietmar
Hopp.
"Auf überwiegend junge, talentierte und
deutsche Spieler bauen"
Dazu erklärte Rangnick: "Ich freue mich
sehr, dass ich meine erfolgreiche Arbeit in
Hoffenheim fortsetzen werde. Nach langen und
intensiven Gesprächen mit Dietmar Hopp habe
ich mich zu diesem Schritt entschieden und
meinen Vertrag um ein Jahr verlängert, weil
wir unser im Jahr 2006 gemeinsam gestartetes
Projekt fortführen möchten." "Entscheidend
dabei ist, dass wir in Zukunft wieder
verstärkt unsere Philosophie, nämlich auf
überwiegend junge, talentierte und deutsche
Spieler zu bauen, umsetzen und damit den
Verein 1899 Hoffenheim als Marke weiter in
der Bundesliga etablieren wollen", so
Rangnick weiter.
Tanner beerebt Schindelmeiser
Der 43-jährige Leiter des Hoffenheimer
Nachwuchsleistungszentrums, Ernst Tanner,
wird Nachfolger von Jan Schindelmeiser als
Manager im sportlichen Bereich. Der
Diplom-Sportlehrer war seit 1994 beim TSV
1860 München, seit 2003 dort auch als Leiter
des Nachwuchsleistungszentrums, angestellt.
Im Juli 2009 wechselte der Oberbayer in
gleicher Funktion nach Hoffenheim.
"Ich bedanke mich für das Vertrauen, dass
mir der Verein für diese verantwortungsvolle
Aufgabe entgegenbringt und freue mich sehr
auf die nun anstehenden Aufgaben, die ich
mit vollem Elan angehen werde", so Tanner.
