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Prince Tageo
erzielte in Frankfurt seine ersten beiden Saisontore
Foto:
www.sport1.de |
Frankfurt/Hoffenheim. 1899
Hoffenheim lässt eine enttäuschend verlaufene Saison versöhnlich
ausklingen. Eine Woche nach dem 5:1 gegen den Hamburger SV
siegte das Team von Trainer Ralf Rangnick dank eines
Doppelschlages des Ghanaers Prince Tagoe (80. und 88.) 2:1 (1:0)
bei Eintracht Frankfurt. Pirmin Schwegler (20.) hatte die
Frankfurter in Führung gebracht. Am Tag der Arbeit entwickelte
sich vor 50.500 Zuschauern von Anfang an ein offener
Schlagabtausch - nicht zuletzt, weil auch die Hoffenheimer ihr
Heil in der Offensive suchten.
Fährmann für Nikolov
Bei der Eintracht gab Skibbe einigen Reservisten eine
Bewährungschance. So standen erstmals vor heimischem Publikum
Ersatztorhüter Ralf Fährmann und Ricardo Clark in der Startelf.
Der US-Amerikaner Clark hatte gleich die erste Chance, verzog
aber (13.).
"Aufwand wurde nicht belohnt"
"Ich bin sehr enttäuscht über diesen Abschluss unserer
Heimspiele. In der zweiten Halbzeit hatten wir zwei, dreimal
Pech mit Abseitstoren. Unser hoher Aufwand wurde nicht belohnt.
Es ist sehr schade, dass wir am Ende mit leeren Händen
dastehen.", sagte Eintracht Trainer Skibbe nach der Partie. Die
in den vergangenen acht spielen nur einmal siegreichen Gäste
hatten ihre beste Möglichkeit durch Vedad Ibisevic. Der Torjäger
köpfte vorbei (17.). Nur drei Minuten später überraschte
Schwegler dann 1899-Keeper Daniel Haas, der erneut
Ex-Nationaltorhüter Timo Hildebrandt (Muskelfaserriss) vertrat.
1:0 nicht unhaltbar
Der nicht unhaltbar erscheinende 28-Meter-Schuss des Schweizers
Schwegler schlug zum 1:0 ein. Danach bemühten sich beide Teams
und zeigten gefällige Kombinationen. Chancen blieben aber
trotzdem Mangelware. Nach dem Wechsel erhöhte Hoffenheim den
Druck. Doch Chinedu Obasi scheiterte zunächst am glänzend
parierenden Fährmann (67.) und verzog erneut zwei Minuten
später.
"Haben uns das Glück verdient"
In Reihen der Eintracht überzeugten Chris und Maik Franz. Prince
Tagoe und Marvin Compper verdienten sich bei Hoffenheim die
Bestnoten. "Mit Ausnahme der ersten 20 Minuten haben wir ein
richtig gutes Auswärtsspiel gemacht. Gleich der erste Schuss der
Eintracht war drin. Nach dem 0:1 haben wir umgestellt auf 4-4-2.
Danach kamen wir zu Chancen. Der Ausgleich war eigentlich schon
früher überfällig. Das Ergebnis ist ein klein wenig glücklich,
aber wir haben uns das Glück auch verdient", meinte TSG-Trainer
Rangnick. |