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Mit
Traumergebnis im Amt bestätigt
Stephanie Horn einstimmig wiedergewählt – Jan Schindelmeiser zu Gast beim
Fanclub-Dachverband
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Neckarbischofsheim (hk) Mit einem
Traumergebnis von 100 Prozent wurde Stephanie Horn als
Vorsitzende des Fanclub-Dachverbands „Supporters Hoffenheim“ in
ihrem Amt bestätigt. Ohne Gegenkandidaten ging die engagierte
Vorsitzende in die Wiederwahl. Vor einem Jahr wurde Horn
erstmals in die Führungsposition der derzeit 44 dem
Fanclub-Dachverband angehörigen Fanclubs gewählt. Knapp 100
Delegierte folgten der Einladung des Dachverbands zur
diesjährigen Mitgliederversammlung, die am vergangenen
Samstagnachmittag in der Stadthalle Neckarbischofsheim
abgehalten wurde. „Ich werde wie bisher für den Dachverband
weiterarbeiten“, bedankte sich die Vorsitzende für das große
Vertrauen der Delegierten.
Die weiteren Wahlen ergaben folgendes Ergebnis: Andreas Pisot
(2. Vorsitzender), Michael Tandler (3. Vorsitzender), Andreas
Jäsch (Schriftführer), Roland Scholl (Schatzmeister), Harry Hack
und Michael Pisot (Beisitzer), Benjamin Hartman
(Jugendbeauftragter), Sarah Striegel (Behindertenbeauftragte),
Rudi Roos (Beauftragter Fanmagazin), Alex Steinle (Beauftragter
Support/Choreo), Thomas Schmitz-Günter und Markus Friedel
(Kassenprüfer). |
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Zu Beginn der
Veranstaltung stellte sich 1899-Manager Jan Schindelmeiser
zusammen mit dem Fanbeauftragten Mike Diehl den zahlreichen
Fragen der Hoffe-Fans. „Wie können wir die Mannschaft
unterstützen, dass sie mehr Engagement zeigt“, war eine der
Fragen aus der Runde. Schindelmeister stellte klar: „Wir fordern
von den Spielern, dass sie mehr Verantwortung auf dem Platz
übernehmen.“ „Wer aber ist von den jungen Spielern in der Lage,
die Mannschaft in der derzeit schwierigen Situation zu führen“,
wollte ein Fanclub-Vertreter wissen. Hildebrand und Simunic sind
zwei solche Führungsspieler – und auch Per Nilsson, der nach
Ansicht von Schindelmeiser am geeignetsten wäre: „Leider spielt
er aber zu selten“.
Dass der
„Spaßfaktor“ in der Rhein-Neckar-Arena in letzter Zeit gelitten
hat, macht auch der Vereinsführung zu schaffen. „Die Phase, die
wir und die Mannschaft derzeit durchleben ist leider
Normalität“, erklärte der Manager. Allerdings möchte er sich an
die derzeitige Tabellensituation nicht gewöhnen - muss aber vom
Management und den Fans leider akzeptiert werden. „Auch ich
möchte wieder attraktiven Fußball sehen“, weshalb schon jetzt
die Basis geschaffen werden muss, dass in der nächsten Saison
wieder attraktiver und erfolgreicher Fußball von 1899 Hoffenheim
gespielt wird. |
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Zahlreiche
Aktivitäten hat der Fanclub-Dachverband im letzten Jahr für die
Fanszene von 1899 Hoffenheim durchgeführt. Zwei
Sonderzugfahrten, nach Schalke und Köln, standen auf dem
Programm. Beim „Supporters Day“ in Hoffenheim lernten sich die
Fans der Hoffe-Fanclubs näher kennen. Mit einem eigenen
Merchandising startete der Dachverband in die neue
Bundesliga-Saison. Bei den Heimspielen können die Fans im
Fanclub-Container, der seit dem Heimspiel gegen Nürnberg am
Eingangsbereich der Südkurve (Block S2) steht, Kartenbestellung
für Auswärtsfahrten oder die nächste Sonderzugfahrt nach
Frankfurt bestellen und erhalten auch sonst alle wichtigen
Informationen über die Hoffe-Fanszene.
Dass die derzeit 31 Fanclub-Fahnen vor jedem Heimspiel in der
Rhein-Neckar-Arena ordentlich geschwenkt werden, dafür ist der
2. Vorsitzende Andreas Pisot zuständig. „Leider können wir aus
Sicherheitsgründen keine weiteren Fahnen auf dem Platz mehr
zulassen“, musste Pisot den neuen Fanclubs mitteilen.
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Über geordnete
Kassenverhältnisse konnte Schatzmeister Roland Scholl berichten.
Allerdings auch über „ärgerliche Aufwendungen“, die in den
letzten Monaten zu unnötigen Ausgaben führten und die Rücklage
für die Abschluss-Choreographie am letzten Spieltag gegen den
VfB Stuttgart stark reduzierten. Scholl wies ebenfalls darauf
hin, dass den Dachverband ein Liquiditätsproblem plagt, stellt
man das aktive und passive Vermögen des Vereins gegenüber. Durch
die Einnahmen aus dem Verkauf der Fanartikel könnte das Problem
jedoch gelöst werden. Darüber hinausgehende Erträge sollen dann
der Fanarbeit, wie beispielsweise einer farbenfrohen
Choreographie in der Rhein-Neckar-Arbeit zu Gute kommen.
Mit großer Mehrheit wurde außerdem beschlossen, ab der neuen
Saison (1. Juli) eine Beitragserhöhung vorzunehmen. Dann zahlt
jeder Fanclub pro Mitglied einen Beitrag von zwei Euro (bisher
ein Euro).
Die Delegierten hatten auch über die neue Satzung zu beraten,
die von der Vorstandschaft überarbeitet wurde, damit der Verband
baldmöglichst im Vereinsregister eingetragen werden kann.
Hierfür war auch eine Namensänderung auf „TSG 1899 Hoffenheim
Fanverband Supporters Hoffenheim e.V.“ notwendig.
Die nächsten Aktivitäten der „Supporters Hoffenheim“ sind am 28.
März beim Heimspiel gegen den SC Freiburg die Südtribühne in ein
Fahnenmeer zu verwandeln. Für fünf Euro Pfand können sich die
Fans am Fancontainer eine Fahne ausleihen und während des Spiels
kräftig schwenken. Dass es dabei zu Sichtbehinderungen kommen
wird ist im „Supporter-Block“ leider nicht zu verhindern. Das
Schwenken der Fahnen im Block war ebenfalls Thema der
Versammlung. Hier wünschte sich die Hälfte der Delegierten,
„dass die Fahnenschwenker mehr Fingerspitzengefühl zeigen und
bei Freistößen, Eckbällen und Elfmetern ihre Fahnen unten
belassen“.
Auf ein Fanschal-Unikat dürfen sich die Hoffe-Fans zu Beginn der
neuen Saison freuen. Zusammen mit der TSG will der Fanverband
einen Schal mit Logo jedes Fanclubs herausgeben. Für die
Sonderzugfahrt am 1. Mai 2010 nach Frankfurt sind noch Plätze
frei. Schnellentschlossene können die Fahrt mit Ticket am
Fancontainer oder im Fanshop der Rhein-Neckar-Arena buchen. |
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